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Radfahren in Hamburg

Radeln in der Stadt

Hamburg ist eine historisch gewachsene Stadt, die sich über Jahrhunderte an die Gegebenheiten des Wassers anpassen musste. Auch wenn einige Seitenarme der Elbe zugeschüttet wurden, musste man doch oft auf den wasserreichen Untergrund und damit die geringere Belastbarkeit des Bodens Rücksicht nehmen.

Für Radfahrer bedeutet das vor allem, dass viele der engen historischen Straßen für einen Radweg kaum erweitert werden können. Doch insgesamt ist die Stadt bemüht, das Radfahren in Hamburg zu ermöglichen. Fast alle großen Stadtstraßen sind von Radwegen gesäumt. Und auf den schmaleren Straßen gehören Radfahrer zum normalen Bild.

In allen neuen städtebaulichen Projekten von Hamburg werden Radwege selbstverständlich mit angelegt. So ist die Hafencity bereits sehr leicht zu erradeln. Ein sehr langer Radweg führt vom Hauptbahnhof Richtung Südwesten an allen Elbstationen vorbei bis zum Museumshafen Övelgönne in Altona. Er ist Teil des großen Elberadwegs. Am Wochenende, wenn der Boulevard auf den Landungsbrücken vom Laufpublikum übervölkert ist, müssen Radfahrer allerdings auf den für sie bestimmten Weg unterhalb einer Brücke ausweichen, der eher stressig als schön ist.

Um unangenehmen Raderlebnissen vorzubeugen hat die Stadt Hamburg eine Karte der Alltagsrouten herausgebracht. Hier werden, sternförmig vom Rathausplatz startend, zwölf verschiedene Routen vorgeschlagen, wie man mit dem Rad in die Außenbezirke kommt, ohne übermäßig mit dem mehrspurigen Stadtverkehr in Berührung zu kommen.
Den Routenplaner gibt es als Kartenmaterial auch zu kaufen. http://www.hamburg.de/fahrrad-hamburg

Fahrradmitnahme

Fahrräder dürfen in den Öffentlichen Verkehrsmitteln von Hamburg kostenlos mitfahren. Außer werktags zwischen 6 und 9 und 16 und 18 Uhr. Dann brauchen sie eine Fahrradkarte von 3,50 € pro Tag.

Radtouren mit Start in Hamburg

Als Ausgangspunkt für Radtouren ist Hamburg ideal. Hier ein paar Vorschläge.

Elberadweg Richtung Cuxhaven

Der Radweg verläuft bereits in der Stadt parallel zum Flussufer. Für Radfahrer gibt es dazwischen allerdings einige ungemütliche Engpässe und Schiebestrecken.
Der einfachste und außerdem sehr maritime Weg ist, mit dem Schiff bis Teufelsbrück zu fahren. Die Mitnahme auf der Fähre ist täglich und uneingeschränkt kostenlos. Von Teufelsbrück bis Cuxhaven hat man knapp hundert Kilometer zu fahren. Zunächst radelt man lange an den idyllischen Elbvororten mit ihren Kapitänsvillen und Yachthäfen entlang. Später folgen wunderbare Deichlandschaften entlang des Flusses, der Richtung Meer auch immer breiter wird.

Rundfahrt von Wedel zum Willkommenshöft

Eine gemütliche Tour mit hanseatischem Charme können Sie vom S-Bahnhof Wedel starten. Die Rundtour führt an saftigen Marschwiesen vorbei und bringt Sie entlang des Elbufers zurück bis zum Willkommenshöft. Hier sollte man unbedingt etwas verweilen und bei einer Erfrischung der Begrüßungszeremonie des Hamburger Hafens lauschen. Seit vielen Jahrzehnten wird hier jeder einlaufende Frachter mit der Nationalhymne seines Herkunftslandes sowie mit der Hymne von Hamburg begrüßt. Der Sprecher vom Dienst teilt den Gästen alle wichtigen Daten des Schiffes mit. Wie lang, wie groß, wie viel Tonnen Ladungskapazität usw.

Vierlanden-Tour

Um auch hier wieder den Elberadweg durch die Stadt zu vermeiden, nehmen Sie das Rad bis zur S-Bahnstation Billwerder-Moorfleet mit. (S 2) Von hier aus folgen Sie einem schönen Rundwanderweg (45 km), der auf weite Strecken Fußgängern und Radfahrern vorbehalten ist und in der zweiten Hälfte dem Elbufer folgt. Weitere Station ist der Hohendeicher See, in dem man auch baden kann.

Grüner Ring

Der Grüne Ring verbindet als Radweg die Grünanlagen Hamburgs in den mittleren Außenbezirken, in der Regel zwischen 8 und 10 km vom Zentrum Rathausplatz entfernt.
Die nördliche Route führt an den großen Parks Jenischpark, Stadtpark, Ohlsdorfer Park, sowie an der oberen Alster und dem Niendorfer Gehege entlang. Im Süden durchfährt man die Marschlandschaften von Vierlande, die Wiesen an der Dove-Elbe, den Harburger Park und die grünen Wohngebiete von Wilhelmsburg. Mit der Fähre von Finkenwerder wird der Kreis zum nördlichen Grünen Ring geschlossen. http://www.hamburg.de/fahrrad-hamburg

Fahrrad mieten

Lust auf Rad, aber Sie haben gar keins? In Hamburg ist das kein Problem, denn hier gibt es gleich zwei Ausleihsysteme

Call a bike der Deutschen Bahn

Direkt am Hamburger Hauptbahnhof können Sie sich ein Fahrrad ausleihen, unabhängig davon, ob Sie sonst schon einmal Kunde bei der Bahn waren. Sie müssen sich nur vorher als Call a Bike Kunde online anmelden.
Kurzentschlossene haben auch die Möglichkeit, sich telefonisch anzumelden. Hier jedoch nur in der Zeit von Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr unter der Rufnummer:
07000 5225522  (12,6 ct./min.)

Hier finden Sie alles Weitere über den Verleihservice der Deutschen Bahn: http://www.callabike-interaktiv.de

Nextbike

In Hamburg gibt es auch „nextbike“, den einfachsten Radvermietungsservice, den man sich vorstellen kann. Auf jeden Fall für alle, die nichts gegen eine Vororientierung im Internet haben. Hier lassen Sie sich fix als Kunde registrieren, zahlen per Kreditkarte einen Euro Vorschussgebühr und checken den Standort des nächsten Fahrrads, das zur Verfügung steht.
Stehen Sie davor, müssen Sie nur noch folgende Telefonnummer anrufen:
030 69205046

Hier lassen Sie sich den Code geben, mit dem Sie das Zahlenschloss öffnen können und los geht’s.

Alle nextbikes sind Werbeträger von mehr oder weniger bekannten Firmen. Aber wen stört das schon, wenn man dafür atemberaubende Ausleihgebühren genießen kann: 1 Euro pro Stunde bzw. 5 Euro pro Tag. http://nextbike.de


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