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Veranstaltungsorte in Hamburg

Das Veranstaltungsprogramm von Hamburg bietet Tag um Tag eine kulturelle Vielfalt, die von durchschnittlich 50.000 Besucher täglich genutzt wird.
Feste Institutionen wie die Hamburger Oper, die Hamburger Laeiszhalle (früher Musikhalle) das Schauspielhaus und das Thalia-Theater haben das Jahr über prall gefüllte Spielpläne. Hinzu kommen drei große Musicalhäuser, die Pauschalreisende aus dem ganzen Land in ihre Hallen ziehen. Darüber hinaus befindet sich in vielen Stadtteilen Hamburgs eine rege Stadtteilkultur mit ganz besonderen Institutionen. Hier finden Sie eine Reihe von Veranstaltungsorten, die von unterschiedlichen Veranstaltern genutzt werden und einiges zu bieten haben.

Open Air

Stadtpark

In den Sommermonaten veranstalten die Radiosender des NDR unter dem Titel „Open R“ eine Konzertreihe mit den bekanntesten Rockbands aus dem In- und Ausland auf der Parkbühne des Hamburger Stadtparks.
Die Stadtparkbühne ist über die S-Bahn, Station „Alte Wöhr“ zu erreichen. Oder über die U-Bahnlinie U 8, Haltestelle Saarlandstraße.
http://www.open-r.de

Musikpavillon Planten un Blomen

In den Sommermonaten ist der Pavillon in Hamburgs Citypark jedes Wochenende ein echter Besuchermagnet. Musikbegeisterten wird dabei so ziemlich alles geboten, was Klang hat. Tango, Salsa, Jazz, Blasorchester, Russische Volkschöre und natürlich Seemannslieder erfreuen das Publikum im Park.

Zu erreichen von der S-Bahnhaltestelle Dammtor / CCH (S11, 21, 31) oder vom U-Bahnhof Stephansplatz (U 1)
http://www.plantenunblomen.hamburg.de

Rathausmarkt

Der riesige Platz vor dem prächtigen Hamburger Rathaus ist ein wahrer Verwandlungskünstler. Er gibt sich als Openair-Kino für Stummfilme oder zum Public Viewing bei der Fußball-WM. Er bildet den Boden für das Stuttgarter Weindorf und den Konzertsaal für das Rockspektakel, einem der wildesten Freiluft-Ereignisse auf dem altehrwürdigen Platz.
Schön, dass Hamburgs Senatoren so viel kulturelle Offenheit beweisen.

Der Rathausmarkt liegt im Zentrum der Innenstadt und ist mit mehreren U- und S-Bahnen zu erreichen.
Haltestellen: Rathausmarkt oder Jungfernstieg.

Heiligengeistfeld

Das Gebiet, das einst dem Klosterkrankenhaus zum Heiligen Geist gehörte, wurde bereits vor hundert Jahren zu Vergnügungszwecken genutzt. Auch heute besteht seine hauptsächliche Nutzung in der Ausrichtung des Volksfestes Hamburger Dom. Außerdem finden hier andere Großevents statt. So das Public Viewing zu den Fußballmeisterschaften, die „Größte Fanmeile des Nordens“. Die Nähe zum Fußball besteht auch rein geografisch, denn gleich nebenan liegt das Stadion des Hamburger Fußballvereins St. Pauli. Das Heiligengeistfeld liegt direkt an der U-Bahnhaltestelle St. Pauli / U 8.

HSV-Stadion

Das Stadion des Fussballvereins HSV, auch Nordbank Arena genannt, wird ebenfalls für einige ausgewählte Open Air Veranstaltungen genutzt.
Die Anreise mit Öffentlichen Verkehrsmitteln ist möglich: S-Bahn 21 bis Stellingen, dann Buslinie 22 bis Hellgrundweg (Arenen)
oder mit der Buslinie 39 bis Eppendorfer Markt und von hier in die Buslinie 22 bis Hellgrundweg steigen.

Große Veranstaltungshallen

ColorLineArena oder CoLinA

Die CoLinA, wie sie von den Hamburgern inzwischen genannt wird, liegt direkt neben dem HSV-Stadion und wird regelmäßig als Handball- und Eissporthalle genutzt. Außerdem finden hier einige Großveranstaltungen wie z.B. Rockkonzerte statt. Sie ist bequem mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Bei Großveranstaltungen fährt ein Shuttle vom S-Bahnhof Stellingen direkt zur Eingangshalle. Per Bus erreicht man die CoLinA mit der Linie 22, Haltestelle Volkspark.

Color Line Arena
Sylvesterallee 10
22525 Hamburg
Tel: +49-40-88 163-0

CCH – Congress Centrum Hamburg

Die Eventhallen der Hamburger Messe stehen ebenfalls regelmäßig für Großveranstaltungen zur Verfügung. Mit 12.500 Sitzplätzen sind dafür großzügige Bedingungen gegeben. Das CCH ist außerordentlich verkehrsgünstig für auswärtige Besucher Hamburgs gelegen. Diese können mit dem Zug direkt bis Bahnhof Dammtor / Messe- und Kongresszentrum fahren und haben dann nur noch wenige Meter zu Fuß.
Anfahrtsmöglichkeiten mit dem Öffentlichen Stadtverkehr sind: S-Bahnlinien S-11, S-21 und S-31 bis Bahnhof Dammtor.
Die U-Bahnlinie 2 bis Messehallen oder die U 1 bis Stephansplatz / CCH.

Freie Kulturhäuser

Die sogenannte Off-Kultur oder Szene-Kultur deckt in Hamburg einen großen Teil des Veranstaltungsprogrammes ab. Von den vielen Hamburger Musikclubs und Stadtteilkulturzentren werden hier nur die ältesten und zentralsten genannt, es gibt aber noch einiges mehr.

Die Fabrik

Mitten in Hamburg-Altona befindet sich das ehemalige Schiffskranwerk mit seinem spektakulären Glasdach und dem Kranführerhäuschen als Wahrzeichen am Dachgiebel.
Seine unabhängige Programmauswahl hat die Fabrik zu einem historischen Ort werden lassen, der stolz darauf sein kann, dass spätere Musiklegenden hier ihr erstes Hamburger Konzert gegeben haben. Miles Davis, B.B. Kind, Nina Simone, die Bluesbrothers und noch viele mehr waren hier zu Gast. Jazz und Weltmusik machen die Fabrik seit 40 Jahren zum Pilgerort für Musikfans in ganz Deutschland.
Zu erreichen ist die Fabrik mit dem Zug oder der S-Bahn bis Bahnhof Altona.
Von hier aus macht man entweder einen schönen Spaziergang durch das Szeneviertel Ottensen oder man nimmt die Buslinie 2 oder 150 bis Haltestelle Friedensallee.

Die Fabrik e.V.
Barnerstr. 36
22765 Hamburg

KNUST

In einem ehemaligen Schlachthof, zwischen Schnanzenviertel und Karolinenviertel, und in nächster Nähe zum St.Pauli-Stadion, liegt diese Konzerthalle mit ihrem durchmischten Angebot an Musikevents. Regelmäßiger Programmpunkt ist auch das gemeinschaftliche PublicViewing, wenn St.Pauli auswärts spielt.
Das Knust erreicht man mit der U-Bahnlinie U 3, Haltestelle Feldstraße.

KNUST
Neuer Kamp 30
D - 20357 Hamburg

Markthalle

Ganz nah am Hamburger Bahnhof in insgesamt vier nutzbaren Sälen befindet sich ein Zentrum der Rockmusikszene. Auch Hip Hop, Ska und alles, was sonst noch laut ist oder provozieren kann, tritt in der Markthalle auf. Damit ist die Markthalle auch ein Kulturzentrum für die internationale Musikszene geworden, was schon die englisch gehalten Web-Site dokumentiert.
Die Markthalle kann man vom Hamburger Hauptbahnhof aus zu Fuß erreichen. Oder man fährt eine Station bis zur Haltestelle Steinstraße mit der U 1.

Markthalle
Klosterwall 11
20095 Hamburg

Rote Flora

Wenn linksradikale Kultur ein Zuhause hat, dann ist es die Rote Flora im Hamburger Schanzenviertel. Hier ist kein Platz für vorsichtige politische Äußerungen, hier lebt man den kompromisslosen Antikapitalismus. Musikalischer Ausdruck: Punk. Bis auf wenige seltene Eskalationen mit der Polizei geht es im Klub eher friedlich zu.

Rote Flora

Schulterblatt 70

Haus III & Siebzig

Etwas optimistischer blicken die neuen Nachbarn der Roten Flora in die Welt. Das Klubhaus liegt in studentischen Händen und gibt den vielfältigen kulturellen Ambitionen des akademischen Nachwuchses Bühne und Entfaltungsmöglichkeiten. Im Programm für zwei Veranstaltungsräume findet man Lesungen, Konzerte und Theateraufführungen.

Haus 73
Schulterblatt 73

Beide Kulturhäuser liegen im Schanzenviertel und sind im Öffentlichen Verkehr am besten mit der S-Bahn zu erreichen. S 11, 21, 31, Haltestelle Sternschanze.

Musikclubs an der Reeperbahn

Im Kiez kann man zu Fuß von einer legendären Bühne zur nächsten laufen. Auch hier wieder nur eine Auswahl. Alle genannten Adressen sind von der S-Bahnhaltestelle Reeperbahn oder von der U-Bahnhaltestelle St.Pauli zu Fuß zu erreichen.

INDRA – Große Freiheit 64

Im INDRA haben die Beatles 1960 als absolute Noname-Band ihre harte Live-Schulung durchlaufen. Die jungen Briten aus Liverpool, die damals noch zu fünft waren, nächtigten im Schlafsaal eines Kinos, und spielten mehrere Wochen allabendlich im Amüsierclub, wo auch Schlangenmenschen und Stripgirls auftraten.
Erst zwei Jahre später gab die junge Band ihre legendären Konzerte im Starclub, nur wenige Häuser weiter in der Großen Freiheit 39. Hier begann der Weltruhm der Beatles. An den Starclub erinnert nur noch ein Gedenkstein. Das Indra dagegen ist immer noch eine feste Adresse für Soul, Funk und Blues. Alles live natürlich. http://www.indramusikclub.com

Kaiserkeller – Große Freiheit 36

Der Kaiserkeller in der Großen Freiheit 36 auf der Reeperbahn ist einer der angesagtesten Adressen im ganzen Kiez. Hier spielen alle Hamburger Bands, die es geschafft haben, die Gunst des Hamburger Publikums wirklich zu erobern. Namen wie Sammy Deluxe, Jan Delay und Tomte sind hier zu Hause. Außerdem geben sich auch einige ausländische Gäste die Ehre.

Grünspan – Große Freiheit 58

Das Grünspan nennt sich selbst Hamburgs erste Adresse für Rockmusik. Tatsächlich erlebt man hier die ungewöhnlichsten Berühmtheiten aus der jungen Rockszene, vor allem mit einem hohen Anteil an ausländischen Gästen. Selbst Schlagzeilenkönig Pete Doherty kam hierher, um sich wie immer demonstrativ zu verspäten und dann doch noch bejubeln zu lassen.

Theaterbühnen an der Reeperbahn

Natürlich gibt es nicht nur Musik im Kiez. Theater war schon immer mit im Programm, wenn auch selten in seiner bierernstesten Form.

St.-Pauli-Theater –Spielbudenplatz 30

Das St.-Pauli-Theater war schon immer ein Volkstheater. Deshalb nimmt es auch keine Stücke ins Programm, die man nur nach dem Studium der griechischen Mythologie versteht. Dafür haben Sänger, Comedians, Artisten und alle Bühnenkünstler, die ihr Publikum auf anständigem Niveau unterhalten können, hier eine Bühne. Theaterstücke haben natürlich auch eine Chance. Die frühen Brecht-Stücke zum Beispiel. Volkstheater eben.

Schmidt Theater und Schmidts Tivoli – Spielbudenplatz 28

Das Schmidt-Theater ist gleich daneben. Ebenfalls als Privattheater präsentiert es sich seit Jahren erfolgreich mit eigenen Musicals auf der Hauptbühne sowie Gesangs- und Comedianshows im kleinen Theater. Aus dem Schmidt-Theater sind namhafte Künstler wie Georgette Dee, Tim Fischer, Rosenstolz, Helge Schneider und Marlene Jaschke hervor gegangen. Auch im aktuellen Programm des Kleinkunsttheaters kann man schon wieder viele vielversprechende und im wahrsten Sinne des Wortes eigenartige Bühnenkünstler erleben. http://www.schmidts.de

Café Keese – Reeperbahn 19-21

Das Café Keese im Zwanziger Jahre Stil mit viel rotem Plüsch ist heute die Heimat des Hamburger Quatsch Comedy Clubs. Hier erobern die neuesten Profi-Witze-Erzähler die Gunst des Publikums oder fallen auch mal durch.

Fliegende Bauten – Glacischaussee 4

Das Varietézelt Fliegenden Bautenganz am Ende der Reeperbahn nimmt alles unters Dach, was als Name für gute Unterhaltung steht. Auch die Kulturen aller Welt mischen kräftig mit. Flamenco- oder Tangoshow, Gospel-Chor oder Cuba Feeling, französischer Artistenzirkus oder deutsche Comedy-Show. Hauptsache, das Programm ist schön und hat Witz. http://www.fliegende-bauten.de

TUI Operettenhaus

Das Operettenhaus gab es an der Hamburger Reeperbahn schon Generationen bevor das Wort Musical erfunden wurde. Ganze 160 Jahre unterhält es Hamburger und ihre Gäste. Als Musicalhaus ist es nun in den Händen des Reiseunternehmers, der gerade ein recht ortsbezogenes Stück präsentiert - das Fernwehmusical mit Udo Jürgens-Liedern „Ich war noch niemals in New York“. Wozu auch? Auf der Reeperbahn gibt’s doch genug zu erleben.


© 2017 BDP GmbH - M. Karpenko Café Keese – Reeperbahn - Grünspan - Große Freiheit 58
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